aether1.org       Penelope Wehrli

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aether1.org Penelope Wehrli Die drei Filme sind jeweils als point-of-view ihrer Hauptfiguren gedreht. Bei Dialogen sieht man jeden der Sprechenden auf einer anderen Leinwand, die Zuschauer dazwischen, in ihrer Aufmerksamkeit geteilt. Das Gesprochene ist über Kopfhörer auf drei Kanälen unabhängig voneinander zu hören.
Es ist offensichtlich nicht möglich, allen drei Strängen zu folgen, und es ist nicht immer möglich, Bild und Text zu synchronisieren. Der Betrachter bewegt sich durch diesen Klang- und Bildraum: Aus jeder möglichen Perspektive ergeben sich neue Konstellationen und Verbindungen zwischen den Filmen.
Aus der Spannung zwischen dem Gesehenen und dem Nicht-Gesehenen, zwischen dem Realen und dem Imaginierten schneidet der Betrachter in dieser flüchtigen Zeitskulptur im Kopf seinen eigenen Film.

Gefördert durch die kulturstiftung des bundes In Zusammenarbeit mit ZwischenPalastNutzung
Palast der Republik, Berlin, Sept. 04