aether1.org       Penelope Wehrli

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aether1.org Penelope Wehrli Auto-choreografische Komposition aus maschinell in Bewegung gesetztem Bild, Spiegelungen, Videotakter und urbanem Klang.

Raumpartitur / Textrecherche / Video > Penelope Wehrli; Klang-komposition > TAMTAM, (Sam Auinger / Hannes Strobl); Videotakter / Asynchronisationsautomat - Joa Glasstetter; Kamera > Sirko Knüpfer; Bildbearbeitung > Thomas Ballschmieter; Maschinenentwicklung / Bau > Peter Buchheit / Lichtblick Bühnentechnik

Wenn wir eintreten, sehen wir zunächst uns selbst. Dann ein Gesicht beim Vorgang konzentrierten Zuhörens. Ein nächstes Gesicht, - Videoporträts wie Hologramme auf Spiegeln. Die Spiegel bewegen sich, und sie reflektieren das Gesicht in den Raum. Größer und unschärfer werdend - und dann wieder kleiner und an einem einzigen Punkt scharf. Und immer wieder sieht sich der Betrachter selbst gespiegelt als Bild im Bild. Die Elemente überlagern einander. Sehen und Hören werden zum Spiel mit Schärfen und Unschärfen, mit Erscheinen und Entschwinden.
In den Videoportraits hören (für uns unhörbar) Johannes Heisig, „Das Gedächtnis des Körpers" von Jan Kott; Angela Lambea, „Noh, oder über die Zeichen" von Jan Kott; Emma und Selma von Löw Ausschnitte aus Michel Tournier's „Zwillingssterne"; Karolina Serafin, „The flea draws blood" aus Patti Smith's „M-Train" und Alexander Weigel hört einen Ausschnitt aus W.G. Sebald's „Saturn".

KUNSTVEREIN TIERGARTEN / GALERIE NORD
19. Oktober - 24. November 2018

Gefördert durch den Bezirksfonds, Berlin
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